Veranstaltungen

 

  • Do
    20
    Okt
    2022

    Führung
    Sonderausstellung „Bill Viola“

    15.00 Uhr
    Museum der Moderne; Mönchsberg 32, 5020 Salzburg

    Der Amerikaner Bill Viola zählt zu den renommiertesten Videokünstlern der Gegenwart. Seine mit modernster Technologie umgesetzten Installationen, die auch nichtwestliche Kunst, Musik und Religion miteinbeziehen, sprengen den Rahmen konventioneller Sehgewohnheiten und lassen in Erlebniswelten zu zentralen Themen wie Leben und Tod, Traum und Wiedergeburt, Erinnerung und Vergessen eintauchen. Zu Violas mittlerweile mehr als 50-jährigem Schaffen zählen unter anderem auch eine Videoproduktion auf das Werk Désert des französischen Komponisten Edgar Varèse unter der Leitung von Péter Eötvös aus dem Jahr 1994 oder eine Neuproduktion von Richard Wagners Oper Tristan und Isoldein Zusammenarbeit mit Peter Sellars und Esa-Pekka Salonen, die erstmals 2004 vom Los Angeles Philharmonic Orchestra aufgeführt wurde.

    Das Museum der Moderne widmet Viola in einer umfassenden Ausstellung die erste museale Präsentation seines eindrücklichen Werkes in Österreich und lädt dazu ein, „sich auf die immersiven Video-Raum-Welten dieses großen Künstlers und damit neue, ungewohnte Perspektiven auf die großen Themen des Lebens einzulassen“.

    Für den Arbeitsschwerpunkt Salzburger Musikgeschichte führt Mag. Christina Penetsdorfer (Chefkuratorin) vor einem gemeinsamen Besuch in die Sonderausstellung „Bill Viola“ im Museum der Moderne auf dem Mönchsberg ein und bietet anschließend die Möglichkeit, die Eindrücke in einer Nachbesprechung zu vertiefen.

    Treffpunkt: Eingang zum Museum der Moderne auf dem Mönchsberg; Mönchsberg 32, 5020 Salzburg

    Eintritt: 8,50€ pro Person (vor Ort zu entrichten); die Teilnahme an Einführung und Nachbesprechung ist frei; Kosten für den Mönchsberg-Aufzug: 2€ pro Person

    begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung bei sarah.haslinger@moz.ac.at!

    Five Angels for the Millennium, 2001, Video-Sound-Installation, © Bill Viola Studio, Foto: Kira Perov.